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27.01.2026

Großeinsatz in Seehausen – Keine Verletzten

Am Dienstagnachmittag kam es im Gemeindebereich Seehausen zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Kurz vor 14 Uhr brach aus bislang ungeklärter Ursache auf einem Balkon im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Seehauser Straße ein Brand aus.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Seehausen, Murnau, Hechendorf, Weindorf, Kochel und Garmisch mit ihrem Container AB-Atemschutz. Insgesamt waren 114 ehrenamtliche Einsatzkräfte vor Ort. Auch das Rote Kreuz rückte mit einem Großaufgebot an: Drei Rettungswagen, ein Notarzt, die Ehrenamtlichen der Bereitschaft Murnau sowie die Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung mit insgesamt 20 Helfern standen bereit.

Der Brand griff rasch von der Holzverkleidung des Hauses auf den Dachstuhl über. „Wir mussten die Alarmstufe erhöhen, da sich der Brand ausgedehnt hat“, berichtete Kreisbrandmeister Peter Keller. Um den Einsatz abzusichern, forderte die Polizei mehrere Streifenwagen an, die die umliegenden Straßen sperrten. „Glücklicherweise haben wir keine Verletzten“, erklärte Joachim Loy, Dienststellenleiter der Polizei Murnau.

Nach Angaben der Einsatzleitung erreichten die Flammen den Dachstuhl. „Das Feuer hat den Dachstuhl erreicht, dort breitete es sich aus. Wir konnten den Brand noch einfangen, um eine weitere Ausdehnung zu verhindern“, sagte Keller.

Zur Brandbekämpfung kamen zwei Drehleitern zum Einsatz – eine aus Murnau und eine aus Kochel –, von denen aus das Feuer von beiden Seiten bekämpft wurde. Parallel dazu gingen Atemschutztrupps im Inneren des Gebäudes zum Brandherd vor. Dichter Rauch breitete sich im gesamten Mehrfamilienhaus aus. „Bei Eintreffen haben wir sofort mit der Evakuierung der Bewohner begonnen und diese in Sicherheit gebracht“, so Loy.

Rund 20 betroffene Bewohner wurden in einem Nachbargebäude von der SEG-Betreuung und der BRK-Bereitschaft Murnau versorgt. Erst nachdem der Rauch vollständig abgezogen war und keine Gefahr mehr bestand, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Mithilfe von Überdrucklüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude gedrückt. Auf dem Dach mussten zudem unzählige Dachplatten abgetragen werden, um nach Glutnestern zu suchen und Nachlöscharbeiten durchzuführen. „Am Anfang gingen wir davon aus, dass der Dachstuhl komplett in Brand steht, da der Rauch sich derart ausgebreitet hatte“, erklärte Kreisbrandmeister Keller. Zum Glück bestätigte sich diese Vermutung nicht. Dennoch ist der Schaden an Balkon Hauswand und Dach enorm.

„Zur Ursache und dem Schadenshöhe können wir noch nichts sagen. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Wichtig ist, dass niemand verletzt ist“, sagte Loy abschließend.

Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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