Die Gemeinde Oberammergau plant auch für dieses Jahr zahlreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen, um die kommunale Infrastruktur sowie gemeindliche Liegenschaften dauerhaft zu erhalten und punktuell zu verbessern. Damit die Projekte planmäßig umgesetzt werden können, ist ein entsprechender zeitlicher Vorlauf für Vorbereitung, Planung und Ausschreibung notwendig. Die dafür erforderlichen finanziellen Mittel sind bereits im Haushalt 2026 beziehungsweise im Wirtschaftsplan eingeplant und sorgen für die nötige Planungssicherheit.
Vorgesehen sind überwiegend kleine bis mittelgroße Einzelmaßnahmen mit einer jeweiligen Vergabesumme von bis zu 100.000 Euro. Die Arbeiten werden gemäß den geltenden Vergaberichtlinien angefragt oder ausgeschrieben. „Nach Prüfung der Angebote erfolgt die Vergabe jeweils an den wirtschaftlichsten Bieter“, erläuterte Bauamtsleiter Bernd Sedlmeier im zuständigen Ausschuss.
Einen Schwerpunkt bilden Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten an Straßen, Wegen und im Bereich des Friedhofs. Im gesamten Ortsgebiet besteht Bedarf an Instandsetzungen von Asphaltflächen, Spritzdecken, Randsteinen, Fugen und Banketten. Dafür sind verschiedene Angebotsanfragen vorgesehen, etwa für Asphaltierungs-, Pflaster- und Oberflächenarbeiten. Im Haushalt 2026 stehen hierfür rund 250.000 Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen je nach Bedarf im Rahmen laufender Bauarbeiten umgesetzt werden.
Auch das gemeindliche Wasserleitungsnetz bleibt ein zentrales Thema. Für dieses Jahr sind mehrere punktuelle Sanierungen geplant, darunter der Austausch von Schieberkreuzen sowie Teilsanierungen einzelner Leitungsabschnitte. Für diese Arbeiten sind rund 100.000 Euro vorgesehen.
„Wichtig ist, dass wir immer dranbleiben an den Investitionen in unsere Infrastruktur“, berichtet Rödl.
Darüber hinaus sind Sanierungen an Brücken vorgesehen, die sich aus den regelmäßigen Brückenprüfungen ergeben. Zur Sicherung und Erhaltung der Bauwerke sollen vor allem kleinere Schäden behoben werden, etwa durch Betonsanierungen, das Schließen von Rissen und Abplatzungen sowie Abdichtungsarbeiten im Fahrbahnbereich. Eingeplant werden 65.000 Euro.
Ein weiteres Projekt betrifft die Anbindung an die Brücke im Bereich der Talstation der Laber Bergbahn. Nach dem Gerinneausbau der Laine und dem Neubau der Brücke muss der Zugang zur Brücke sowie die Verbindung zum bestehenden Parkplatz neu hergestellt werden. Die Arbeiten umfassen mehrere Gewerke, darunter Erd-, Straßen- und Stahlbau. 50.000 Euro sollen hier zur Verfügung gestellt werden.
„Das Geld ist gut angelegt. Die Generation nach uns profitiert davon. Man darf ich warten, bis alles kaputt ist, dann wird es teuer“, sagte der Bürgermeister.
Mit den geplanten Maßnahmen setzt die Gemeinde auch dieses Jahr auf kontinuierliche Investitionen, um die Infrastruktur langfristig zu sichern und an die aktuellen Anforderungen anzupassen.
Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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