Die närrische Zeit erreicht derzeit ihren Höhepunkt. Im gesamten Landkreis häufen sich die Faschingsveranstaltungen – es wird gefeiert, getanzt und vielerorts auch Alkohol konsumiert. Gegen ausgelassene Stimmung ist nichts einzuwenden. Doch wer getrunken hat, sollte das Auto konsequent stehen lassen.Obwohl bekannt ist, dass die Polizei gerade während des Faschings verstärkt kontrolliert, werden immer wieder Fahrer unter Alkoholeinfluss erwischt. Die Begründungen gleichen sich: „Ach, die paar Meter“, oder „Mit dem bisschen Alkohol geht das noch.“ Doch genau diese vermeintlich harmlosen „paar Meter“ können fatale Folgen haben. Schon geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen Wahrnehmung und Reaktionsvermögen erheblich – und können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden.Besonders gefährlich wird es, wenn plötzlich ein Kind oder ein Erwachsener auf die Fahrbahn tritt. Unter Alkoholeinfluss verlängert sich die Reaktionszeit drastisch, Situationen werden falsch eingeschätzt oder zu spät erkannt. Die möglichen Konsequenzen sind verheerend. Immer wieder kommt es im Zusammenhang mit Alkohol am Steuer zu schweren Verkehrsunfällen.Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Jahr 2024 wurden in Deutschland bis zu 35.100 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss polizeilich registriert – ein trauriger Höchststand.Vor diesem Hintergrund intensiviert die Polizei ihre Kontrollen. „Es muss nicht immer die verkleidete Person hinter dem Lenkrad sein. Wenn wir Auffälligkeiten feststellen, dann kontrollieren wir, egal ob am Tag oder in der Nacht“, betont Georg Öttl von der Polizei Murnau. Sein Appell richtet sich an alle Maschkera: Wer Alkohol getrunken hat, soll Verantwortung übernehmen – und das Auto stehen lassen. Denn der Fasching soll fröhlich bleiben – und nicht in einer Tragödie enden.Ein Führerscheinentzug hat oft weitreichende Folgen. Nach einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten – in schweren Fällen deutlich länger – darf eine neue Fahrerlaubnis beantragt werden, häufig verbunden mit einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Das Verfahren ist sehr teuer, aufwendig und kann sich über Jahre hinziehen. Für Betroffene bedeutet das nicht nur Einschränkungen im Alltag, sondern oft auch berufliche und familiäre Belastungen.
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