UPDATE: Nach erneuten Lawinenabgang – Lech und Zürs bis Sonntag von der Außenwelt abgeschnitten
Lech, Oberlech und Zürs sind abgeschnitten. Die Behörden haben beschlossen, die Straßen zu sperren. Neue Lawinen sind abgegangen. Die Gefahr ist enorm. Ab 17 Uhr sperrt die Polizei die Straßen zu den Orten. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Sonntagvormittag andauern. Experten werden die Lawinenlage am Sonntag neu bewerten und entscheiden, wie lange die Orte gesperrt bleiben.
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UPDATE: Schneelast zu hoch, Feuerwehr muss Dächer räumen – St. Christoph versinkt im Schnee
Auch in St. Christoph am Arlberg türmen sich die Schneemassen. Inzwischen musste sogar die Feuerwehr anrücken, um mit der Drehleiter die Dächer von den Schneelasten zu befreien. Die Schneelast ist für viele Dächer inzwischen zu hoch. Es schneit weiterhin kräftig. Ohne Schneeketten kommen Fahrzeuge kaum voran. Die Räumdienste sind im Dauereinsatz.
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Schneechaos in den Alpen: Gesperrte Straßen – Lawinen mit Todesopfern – Orte von Außenwelt abgeschnitten
In den Alpen herrscht derzeit Ausnahmezustand. Bereits am Freitag kam es nahe St. Anton am Arlberg in Tirol zu einem folgenschweren Lawinenabgang. Drei Menschen kamen ums Leben, darunter zwei deutsche Staatsbürger. (Videomaterial inkl.)
Am Samstag verschärfte sich die Lage weiter: Enorme Neuschneemengen führten zu erheblichen Behinderungen. In Stuben am Arlberg mussten Straßen gesperrt werden. Autos blieben im Schnee stecken oder verschwanden vollständig unter den Schneemassen. Auf den Dächern lagen rund 1,50 Meter Schnee. Geparkte Fahrzeuge waren teilweise nicht mehr zu erkennen und mussten mit Schaufeln freigelegt werden. Skifahrer bewegten sich mit ihren Skiern direkt durch den Ort, da regulärer Verkehr kaum noch möglich war.
Noch dramatischer ist die Situation in Lech und Oberlech in Vorarlberg. Dort fielen die Schneemengen so massiv aus, dass die Orte Lech und Zürs (Stand: 14:25 Uhr) von der Außenwelt abgeschnitten sind. Die Behörden gaben eine Warnung zu der Lawinengefahr heraus. Die Schneedecke türmt sich auf nahezu zwei Meter. Verkehrszeichen sind unter der weißen Last verschwunden, Fahrzeuge komplett eingeschneit und nicht mehr auffindbar.
Die Lawinengefahr liegt derzeit – je nach Lage – zwischen Stufe 4 und 5 und erreicht damit ein sehr hohes bis extremes Niveau. Behörden warnen eindringlich vor Aufenthalten abseits gesicherter Bereiche.
Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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