ID: 1477
11.03.2026

Maria Weier stärkt Grundschule Ohlstadt

Seit Januar unterstützt eine neue Jugendsozialarbeiterin das Team der Grundschule Maria Weier hat ihre Tätigkeit als sogenannte „JaS-Kraft“ (Jugendsozialarbeit an Schulen) aufgenommen. Die Stelle wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Landratsamt und Kommune bewilligt und wird von beiden Seiten finanziert.

Die 34-jährige Sozialpädagogin stammt aus Bichl und hat in Benediktbeuern Sozialpädagogik studiert. Anschließend sammelte sie in München Erfahrungen in der Jugendhilfe. Nun arbeitet sie in Ohlstadt als wichtige Schnittstelle zwischen Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schule. „Kinder haben einen eigenen Beratungsanspruch“, erklärt Weier. Als Jugendsozialarbeiterin unterliegt sie der Schweigepflicht, weshalb Gespräche mit den Kindern und allen anderen Personen stets vertraulich bleiben. „Wichtig ist, dass man eine Vertrauensbasis schafft. Darauf kann man dann aufbauen.“

Das Angebot richtet sich nicht nur an die Schülerinnen und Schüler, sondern auch an Eltern und Lehrkräfte. Die Beratung ist freiwillig, kostenfrei und anonym. „Anfangs hat es gedauert, bis man sich kennenlernt, jetzt kommen schon Kinder auf mich zu und suchen nach dem Gespräch“, berichtet Weier. Häufig gehe es um alltägliche Themen, manchmal aber auch um Konflikte mit Mitschülern oder schulische Schwierigkeiten. In solchen Situationen steht sie den Kindern mit offenen Ohren und fachlicher Unterstützung zur Seite. Ziel sei es immer, eine Lösung zu finden.

Auch die Schulleitung begrüßt die neue Unterstützung. Rektorin Gabi Wallner schätzt vor allem die Erfahrung, die Weier aus ihrer bisherigen Arbeit mitbringt. Davon profitierten nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch das Kollegium, das sich bei Fragen an sie wenden könne. „Für unsere Grundschule ist Frau Weier ein großer Gewinn“, betont auch Erster Bürgermeister Christian Scheuerer.

Zu den Aufgaben der Jugendsozialarbeiterin gehört zudem die Prävention. Bei Themen wie Mobbing, Integrationsproblemen, Konflikten oder Schulängsten steht Weier beratend zur Seite. Darüber hinaus plant sie eigene Projekte, darunter ein soziales Kompetenztraining für die Kinder. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist auch die Vernetzung mit anderen Einrichtungen, die bei Bedarf weiterführende Beratung anbieten können.

Rektorin Wallner sieht in der Jugendsozialarbeit an der Schule auch eine Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. „Der Medienkonsum der Kinder ist heute ein anderer wie früher, hierdurch entstehen auch Probleme“, erklärt sie. Viele Kinder verbrächten viel Zeit mit Handy oder Tablet und konsumierten auf sozialen Plattformen zahlreiche Videos, teils stundenlang. Themen wie Stressbewältigung rückten dadurch stärker in den Fokus.

Umso größer ist die Freude über die neue Unterstützung: „Wir sind froh, dass wir an unserer Schule eine Stelle dafür bewilligt bekommen haben. Es ist für uns alle ein großer Zugewinn, von dem wir profitieren werden“, sagt Wallner. Für Maria Weier selbst steht bei ihrer Arbeit vor allem eines im Mittelpunkt: eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern. „Die Basis ist das Vertrauen.“

Auf dem Bild zu sehen:
v. l.: Christian Scheuerer, Maria Weier, Gabi Wallner

Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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