ID: 1509
02.05.2026

Feuerwehren im Ammertal mehrfach gefordert

Die Einsatzkräfte im Ammertal wurden am Samstag gleich mehrfach gefordert. Die Feuerwehr Unterammergau musste innerhalb kurzer Zeit zu zwei Einsätzen ausrücken und wurde dabei von der Feuerwehr Oberammergau unterstützt.

Den Anfang machte ein schwerer Verkehrsunfall auf der B23 bei Wurmansau. Ein 84-jähriger Mann aus Bad Kohlgrub kam mit seinem Roller alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese liegen. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Bundesstraße zeitweise komplett gesperrt werden.

Noch während dieses Einsatzes ging bereits der nächste Alarm ein: Neben den Steckenbergliften wurde eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Schon aus der Ferne war ein großflächiger Brand erkennbar. Die Feuerwehren aus Unterammergau und Oberammergau rückten umgehend aus. Ein Großteil der Unterammergauer Kräfte konnte von der Unfallstelle abrücken, während eine kleinere Einheit zur Absicherung vor Ort blieb. Der 1600 Quadratmeter große Flächenbrand, welcher durch ein außer Kontrolle geratenes Schwendfeuer entstand, konnte schließlich schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die sommerlichen Temperaturen stellten für die Einsatzkräfte jedoch eine zusätzliche Belastung dar.

„Aktuell gilt im Landkreis die Waldbrandstufe 3 von 5. Bei dieser Stufe ist die Vegetation bereits stark ausgetrocknet, und das Risiko unkontrollierter Brände ist hoch. Ein Schwendfeuer bei der aktuellen Wetterlage ist daher absolut unverantwortlich“, erklärte Kreisbrandmeister Florian Fink.

Zu gleichen Zeit ging bei der Feuerwehr Bad Kohlgrub ein Alarm ein, hier musste man von einem Waldbrand am Hörnle ausgehen. Doch nach kurzer Zeit wurde klar, dass es sich um ein Schwendfeuer handelte. Hier konnte der Einsatz rasch beendet werden. 

Am Nachmittag kam es schließlich zu einem weiteren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2060. An der Einmündung zum Schloss Linderhof übersah ein 29-jähriger Autofahrer aus Ungarn beim Linksabbiegen einen vorfahrtberechtigten Motorradfahrer aus Österreich. Der 51-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht am Knie verletzt und zur Behandlung ins Klinikum nach Garmisch-Partenkirchen gebracht. Die Feuerwehr Graswang übernahm hier die Absicherung der Unfallstelle.

Damit hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Ammertal innerhalb weniger Stunden gleich mehrere herausfordernde Lagen zu bewältigen.

Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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