ID: 1585
02.10.2026

Einbruch in Waffengeschäft – Flucht endet bei Mittenwald

Ein Einbruch in ein Waffengeschäft in Innsbruck hat am Freitagmorgen einen Großeinsatz der Polizei im Raum Mittenwald ausgelöst. Die Tatverdächtigen flüchteten mit einem gestohlenen Auto über die Grenze nach Deutschland, verunglückten bei Mittenwald und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Zwei Männer konnten mittlerweile festgenommen werden. Im zurückgelassenen Fluchtfahrzeug stellten die Einsatzkräfte eine große Anzahl an Langwaffen sicher. Die Fahndung nach weiteren Beteiligten dauert an.

Gegen 6 Uhr kam es am Freitagmorgen in Innsbruck zu einem Einbruchdiebstahl in ein Waffengeschäft. Nach bisherigen Erkenntnissen flüchteten die Tatverdächtigen anschließend mit einem gestohlenen Pkw über die Grenze nach Deutschland.

Im Bereich Mittenwald verunglückte das Fluchtfahrzeug. Mehrere Personen ließen den Wagen zurück und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Im Fahrzeug stellten die Einsatzkräfte eine große Menge an Langwaffen sicher.

Unmittelbar danach wurden weitreichende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Die Einsatzleitung lag zunächst beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd und im weiteren Verlauf bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen. An der Fahndung beteiligten sich neben zahlreichen umliegenden Polizeidienststellen auch die Bundespolizei, das Bayerische Landeskriminalamt und Spezialeinheiten. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber die Suche aus der Luft.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Flüchtigen bewaffnet sind, warnte die Polizei die Bevölkerung. Anhalter sollten nicht mitgenommen und verdächtige Personen nicht eigenständig angesprochen werden. Verdächtige Wahrnehmungen sollten unverzüglich über den Polizeinotruf gemeldet werden.

Im Zuge der intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten bislang zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd handelt es sich um einen 34 Jahre alten Niederländer sowie einen 30-jährigen Mann, dessen Staatsangehörigkeit derzeit noch ungeklärt ist.

Trotz der beiden Festnahmen waren die Fahndungsmaßnahmen am Freitagmittag noch nicht beendet. Die Suche nach weiteren Beteiligten dauerte an. Wie viele Personen sich noch auf der Flucht befinden könnten, war zunächst unklar.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II sowie der Generalstaatsanwaltschaft München.

Text / Fotos / Videos Copyright: Dominik Bartl/MedienPics.de
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