17.10.2020

Kirchlicher Segen für den Unterammergauer Kindergarten

„Auf ein großes Fest müssen wir leider verzichten, aber wenigstens kann der kirchliche Segen gesprochen werden,“ dies waren die ersten Worte von Robert Stumpfecker, dem 1.Bürgermeister von Unterammergau, bei der Begrüßung zur Einweihung des neuen Kindergartens.

Rund 30 geladene Gäste aus dem alten und neuen Gemeinderat, sowie der Elternbeirat des Kindergartens, als auch Landrat Anton Speer und die Architektin Daniela Höldrich wohnten der Feierlichkeit bei. Altbürgermeister Michael Gansler durfte dabei natürlich nicht fehlen, „er war damals der „Antreiber“ des Projekts“, so Stumpfecker in seiner Ansprache.

Interessierte Eltern wurden separat ab 15Uhr eingeladen, um den Corona-Bestimmungen gerecht zu werden. In den letzten 15 Jahren sind die Anforderungen an Kindergärten und Betreuungseinrichtungen stark gestiegen, ein Neu- und Umbau war somit in Unterammergau unumgänglich. Auch in Sachen Brandschutz musste was getan werden, um den neuen Standard zu erfüllen. Der Bürgermeister erklärte, „auch in der Betreuung gab es einen Wandel, früher gab es nur feste Buchungszeiten, heute gibt es flexible Zeiten und weitere Betreuungsangebote.“

„Angefangen hatte man damals mit sechs Kinder, heute haben wir schon allein zehn Mitarbeiter, welche sich auf den Kinderkarten, die Kinderkrippe aber auch auf den Hort verteilen. Man will ein Betreuungsangebot bieten um einer Abwanderung entgegenzuwirken“, erklärte der Kommunalchef. Nachdem im Jahr 2015 die ersten Überlegungen getätigt wurden, konnte man wenige Jahre später in die Planungs- und Bauphase übergehen. Am vergangenen Samstag war es soweit, der umgebaute Kindergarten konnte eingeweiht werden.

Obwohl im laufenden Kindergarten-Betrieb gebaut wurde, kam es zu keinen Beeinträchtigungen. Auch der alte Gebäudetrakt wurde angepasst, sowie in das neue Gebäude mit integriert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 850.000€ für den Um- und Neubau, was auch mit Fördergeldern finanziert werden konnten.

Wie die geistlichen Peter Sachi und Thomas Gröner in ihren Worten mitteilten, musste auch auf das Weihwasser und die Ministranten verzichtet werden, die Beschränkungen geben es so vor. Der gemeinsame geistliche Segen durfte aber nicht fehlen, nach den Gebeten begingen die beiden Pfarrer mit Robert Stumpfecker die neuen Räumlichkeiten und segneten diese mit Gebeten und Kreuzzeichen.

In der neuen Betreuungseinrichtung können in Zukunft bis zu 87 Kinder einen Platz finden. Davon werden 50 Kindergartenplätze, 15 Krippenplätze und 22 Hortplätze zur Verfügung gestellt. Stumpfecker dankte seinem Amts-Vorgänger Michael Gansler und dem alten Gemeinderat, die das Projekt auf den Weg gebracht hatten.

Fotos Copyright: Dominik Bartl
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