23.02.2020

Verdachtsfall Coronavirus - Zug an Grenze gestoppt

Textquelle: tt.com
Innsbruck – An der Brenner-Grenze ist am Sonntagabend ein Zug angehalten worden, weil sich darin zwei Coronavirus-Verdachtsfälle befanden. Die italienische Staatsbahn (FS) hatte zuvor die ÖBB informiert, dass sich im Zug zwei Personen mit Fiebersymptomen befinden. Das teilte das Innenministerium mit.

Die ÖBB bestätigte gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass der Eurocity 86 vor der Grenze angehalten wurde. Auch ein Regionalzug, der gerade auf dem Weg nach Innsbruck war, stand eine Stunde lang am Bahnhof Brenner still. „Die Türen waren abgesperrt, niemand durfte raus oder rein“, schilderte die Südtirolerin Elisa Mair im Gespräch mit der TT. „Wir sind ein paar Meter gefahren und dann plötzlich stehengeblieben. Irgendwann sind dann zwei Menschen mit Mundschutz in den Eurocity gestiegen.“ Die Fahrt nach Innsbruck durfte sie nicht fortsetzen, alle Fahrgäste mussten den Regionalzug verlassen.

Gesamter Zugverkehr von und zum Brenner eingestellt
Die ÖBB bestätigen, dass derzeit der gesamte Personenverkehr zwischen Österreich und Italien über den Brenner komplett eingestellt worden ist. Das betreffe am Sonntagabend noch die Züge EC86, EC1288, den REX1828 sowie den Express Nizza-Moskau D408. Die Züge EC86 und EC1288 stünden derzeit am Bahnhof Brenner, die betroffenen Fahrgäste würden vom ÖBB Personal im Zug betreut und mit Getränken und Nahrung versorgt.

Auch der Regionalverkehr von Innsbruck zum Brenner ist derzeit außer Betrieb. Diese Züge verkehren nur bis Steinach und kehren dann um. „Die für solche Situationen vorgesehene Prozess- und Einsatzkette ist voll angelaufen", teilten die ÖBB mit. „Wir stehen mit den zuständigen Behörden in Kontakt und warten die weiteren Schritte und Anweisungen ab".

Die ÖBB informierte nach Bekanntwerden der Fälle an Bord das Einsatz- und Koordinierungscenter des Innenministeriums. „Der zuständige Bezirkshauptmann aus dem Bezirk Innsbruck-Land konnte durch die rasche Reaktion die Einreise nach Österreich per Bescheid verhindern", teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) mit. Der Zug befinde sich nun am Grenzbahnhof auf italienischem Staatsgebiet, hieß es.

Die weitere Vorgangsweise werde derzeit gemeinsam mit den italienischen Behörden koordiniert und geprüft. „Ich bin dazu im ständigen Austausch mit dem Landeshauptmann Günther Platter, um die weitere Vorgangsweise zu beraten. Der Zug ist jedenfalls gestoppt", so Nehammer weiter. Der Zug befand sich demnach am Weg von Venedig nach München.

Fotos Copyright: Dominik Bartl
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